7 Stationen der Trauer

An wen richtet sich das Programm
der „Sieben Stationen der Trauer“®?

Die „Sieben Stationen der Trauer“® ist ein von Gunhild Kleinhoff entwickeltes Programm zur Bewältigung von Verlusten auf spiritueller Grundlage.

Es bereitet in Theorie und Praxis auf den Weg durch die Trauer vor und gibt verständliche Anleitungen zur praktischen Umsetzung. Das Programm führt Trauernde in einer festgelegten Reihenfolge an wesentliche Themen im Trauerprozess heran. Es gibt in einer Lebensphase, in der der Boden unter den Füßen schwankt, Halt und Orientierung.
Trauernde können sich das Programm mittels Buch und Arbeitsheft im eigenen Tempo selbst erschließen. Die „Sieben Stationen der Trauer“® können auch unter Anleitung in Gemeinschaft erfahren werden. Das Programm dient in der Trauerbegleitung als Leitfaden.

Was ist das Spezifische des Programms und was bewirkt es?

Die klare Struktur des Programms wird Trauernden in einer Zeit der Ohnmacht, Verlassenheit und Unsicherheit zu einem stützenden Geländer. Das innere Chaos der Trauer bekommt eine Ordnung, wodurch die Trauer überschaubar und der Trauerweg gehbar wird. Trauernde werden ermutigt, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen. Die Themen der sieben Stationen tragen zur Klärung von Gefühlen, Werten, Ressourcen, Bedürfnissen und Wünschen bei und ermöglichen neue Sinnfindung und Lebensausrichtung. Der trauernde Mensch kann das Steuer seines Lebens wieder selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen.

Was bewirkt die Einbeziehung von Spiritualität?

Trauernde leiden häufig unter Verlassenheit, sozialem Rückzug und körperlichen Beschwerden. In ihrer oft existentiellen Verlustsituation sind sie mit Fragen nach Werten, Glauben und Sinn konfrontiert. Gunhild Kleinhoff entwickelte einen Weg durch die Trauer, der auf diese Fragen eingeht. Aus ihrer Erfahrung lassen sich Antworten in der Einbeziehung der spirituellen Dimension finden. Gerade die Trauerzeit kann von einem trauernden Menschen als eine Zeit erfahren werden, in der er seine Einstellungen, Lebenshaltungen und –ziele und Gottesbeziehung überprüft und sich neuen Entwicklungen öffnet.
In dieser Zeit des Umbruchs im Innersten berührt zu werden und sich geliebt zu wissen, kann eine Sehnsucht nach einem Aufgehobensein in einer höheren Ordnung stillen und Heilung bewirken. Versteinerungen im Innern werden durchlässig, wodurch die Trauer ins Fließen kommt. Trauernde können ihre Trauer umwandeln und sodann lebensfördernd nutzen. Sie setzen gesegnet und mit neuer Energie und Freude ihren Lebensweg fort.
Das Programm basiert auf christlicher Tradition. Trauernde können positive Wirkungen unabhängig von Konfession und Kirchennähe erfahren.

Welche Elemente enthält das Programm?

Es fließen spirituelle Impulse, Meditationen, Leib- und Körperübungen, Rituale, Symbole und kreative Gestaltungen in das Programm ein. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit, mit Leib und Seele, Herz und Verstand, angesprochen.

Überblick über die „Sieben Stationen der Trauer“®

Station 1 GESEHEN
Den Trauerschmerz sichtbar machen

Station 2
BERÜHRT
Den Trauerschmerz spüren und erleben

Station 3
GESCHENKT
Den Verlust akzeptieren und Bleibendes wahrnehmen

Station 4
GELIEBT
Sich öffnen für Selbstannahme und Versöhnung

Station 5 GERUFEN und GENÄHRT
Kraftquellen und Ressourcen erkennen

Station 6 GETRÄUMT
Eigener Lebensspur und Lebensaufgabe folgen

Station 7
GESEGNET
Verlust integrieren und Neuausrichtung leben

Die Autorin und ihre Arbeit in der Trauerbegleitung

Mehr über die Autorin und ihre Arbeit mit und für Trauernde
erfahren Sie hier

Bücher zum Programm der „Sieben Stationen der Trauer“®

Erhältlich u.a. bei: